Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
Thomas Junk
In der Zehnt 20, 54472 Brauneberg
Tel.: 0151 6516 4477
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über Catering-Leistungen, die zwischen dem Anbieter Gourmetrad Thomas Junk (im Folgenden „Anbieter“) und seinen Kunden (Verbrauchern i. S. d. § 13 BGB sowie Unternehmern i. S. d. § 14 BGB; im Folgenden „Kunde“) geschlossen werden.
(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
§ 2 Vertragsabschluss
(1) Der Anbieter erstellt nach Absprache mit dem Kunden ein verbindliches schriftliches Angebot.
(2) Der Vertrag kommt ausschließlich durch schriftliche Bestätigung (per E-Mail oder Brief) des Angebots durch den Kunden zustande.
(3) Mündliche Nebenabreden sind nur wirksam, wenn sie schriftlich bestätigt werden.
§ 3 Leistungsbeschreibung
(1) Der Anbieter erbringt Catering-Leistungen mit einer mobilen Küche am vom Kunden bestimmten Ort.
(2) Umfang und Art der Leistungen (Speisenauswahl, Personenzahl, Dauer, benötigte Ausstattung) ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot.
(3) Änderungen in der Personenzahl oder Menüanpassungen sind dem Anbieter spätestens 7 Tage vor der Veranstaltung schriftlich mitzuteilen. Erfolgt die Mitteilung später, ist der Anbieter berechtigt, die ursprünglich vereinbarte Personenzahl als Berechnungsgrundlage zu verwenden.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Sämtliche Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders ausgewiesen.
(2) Grundlage der Preisberechnung sind die im Angebot bestätigten Leistungen, insbesondere die Anzahl der Gäste, das gewählte Menü sowie etwaige Zusatzleistungen (z. B. Servicepersonal, Mietgeschirr).
(3) Eine Anzahlung in Höhe von 30 % des Auftragswertes ist bei Vertragsabschluss fällig.
(4) Die Restzahlung ist spätestens 7 Tage nach Rechnungsstellung zu leisten. Bei kurzfristigen Buchungen (weniger als 7 Tage vor Veranstaltung) ist der Gesamtbetrag im Voraus zu zahlen.
(5) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe (§ 288 BGB) zu berechnen.
§ 5 Stornierungen
(1) Der Kunde ist berechtigt, den Vertrag zu stornieren. Die Stornierung muss schriftlich (Brief oder E-Mail) erfolgen.
(2) Grundlage für die Berechnung von Stornogebühren sind bereits entstandene Kosten (z. B. Wareneinkauf, Personaldisposition, Vorbereitungszeit) sowie der entgangene Gewinn.
(3) Es gelten folgende Stornierungsfristen und -gebühren:
- Bis 28 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 30 % des vereinbarten Auftragswertes
- 27 bis 14 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 65 % des vereinbarten Auftragswertes
- 13 bis 3 Tage vor Veranstaltungsbeginn: 85 % des vereinbarten Auftragswertes
- Ab 2 Tage vor Veranstaltungsbeginn oder Nichterscheinen: 100 % des vereinbarten Auftragswertes
(4) Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass ein geringerer Schaden entstanden ist.
§ 6 Reklamationen und Mängelansprüche
(1) Offensichtliche Mängel sind solche, die bei der Abnahme oder während der Veranstaltung ohne weiteres erkennbar sind (z. B. falsches Menü, unzureichende Menge, starke Abweichungen vom vereinbarten Zustand). Diese sind unverzüglich, spätestens jedoch am Tag der Veranstaltung, gegenüber dem Anbieter anzuzeigen.
(2) Verdeckte Mängel sind solche, die erst nach der Veranstaltung erkennbar werden (z. B. Qualitätsmängel bei Speisen, die sich erst beim Verzehr zeigen). Diese sind innerhalb von 24 Stunden nach Veranstaltungsende schriftlich anzuzeigen.
(3) Erfolgt keine rechtzeitige Mängelanzeige, gilt die Leistung als vertragsgemäß erbracht.
(4) Bei berechtigten Reklamationen hat der Anbieter zunächst das Recht zur Nachbesserung oder Ersatzleistung. Ist dies unmöglich oder unzumutbar, kann der Kunde eine angemessene Minderung des Preises verlangen.
(5) Schadensersatzansprüche bestehen nur im Rahmen der Haftungsregelungen dieser AGB.
§ 7 Mitwirkungspflichten des Kunden
(1) Der Kunde hat dafür Sorge zu tragen, dass die Voraussetzungen für den Betrieb der mobilen Küche erfüllt sind (insbesondere Zugang zu geeigneten Räumlichkeiten bzw. Stellflächen, Anschlüsse für Strom und Wasser, ggf. behördliche Genehmigungen).
(2) Der Kunde haftet für Schäden, die durch Gäste oder Dritte am Eigentum des Anbieters (z. B. Küchenausstattung, Mietmaterial) entstehen.
(3) Der Kunde stellt sicher, dass die Speisen während der Veranstaltung sachgerecht verzehrt werden. Für Schäden, die durch unsachgemäße Lagerung oder Weitergabe nach Veranstaltungsende entstehen, übernimmt der Anbieter keine Haftung.
§ 8 Haftung des Anbieters
(1) Der Anbieter haftet für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(2) Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schaden begrenzt.
(3) Die Haftung für mittelbare Schäden, entgangenen Gewinn oder Folgeschäden ist ausgeschlossen.
(4) Die Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit.
(5) Im Falle von höherer Gewalt (z. B. Unwetter, Pandemien, behördliche Verbote, plötzliche Erkrankung des Personals) ist der Anbieter von der Leistungspflicht befreit. Bereits geleistete Zahlungen werden abzüglich nachweisbarer Aufwendungen zurückerstattet.
§ 9 Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich zur Abwicklung des Vertrages und gemäß den geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur, soweit dies zur Vertragserfüllung erforderlich oder gesetzlich vorgeschrieben ist.
§ 10 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Gerichtsstand für Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliche Sondervermögen ist der Sitz des Anbieters.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Stand August 2025
